Preisvergleicher Marketing

Ein Marketinginstrument von Hitmeister ist die Listung von Produkten in Preisvergleichern. Einige Preisvergleicher auf denen Hitmeister aktiv ist, sind u.a. Billiger.de, idealo.de, Preisroboter und Preistipp.de

Preisvergleicher listen die Angebote mehrerer Händler untereinander und bieten neben dem günstigsten Preis oftmals auch weitere Kriterien als Sortieroption an. Darüber hinaus stellen sie detaillierte Informationen zu dem Produkt bereit, integrieren Testergebnisse von Fachmagazinen, sowie Erfahrungsberichte von Verbrauchern. Die  Zuverlässigkeit des Händlers wird von den Kunden ebenfalls bewertet, wodurch Neukunden die Orientierung im Angebot erleichtert wird.

Für Händler ist es attraktiv in einem Preisvergleich gelistet zu sein, da der potentielle Kunde bereits auf der Seite des Preisvergleichs nach dem entsprechenden Produkt sucht und damit nahe an der Kaufentscheidung ist, demnach recht zielgerichteter Traffic für den Händler zu erwarten ist. Nicht jeder Klick führt aber auch zu einem Kauf, denn oftmals suchen die Kunden auf der Seite des Händlers auch nur nach zusätzlichen Informationen zum Produkt oder wollen den aktuellen Lieferstatus überprüfen.

Die Listung der Produkte erfolgt durch eine CSV Datei (Produktfeed), in der der Händler die Produkte aufnimmt, die er beim Preisvergleich einstellen möchte. Die Datei enthält in der Regel den EAN Code, anhand dessen das Produkt eindeutig zugeordnet werden kann, sowie Name, Bild und Deeplink zum Produkt. In Abhängigkeit vom Preisvergleich wird diese Liste stündlich oder zumindest einmal innerhalb von 24 Stunden neu eingelesen.

Der Händler bezahlt in der Regel nicht auf Provisionsbasis, sondern auf Klickbasis (CPC). Jedes Mal, wenn ein potentieller Kunde auf einen Link zum Händler klickt, werden diesem dafür einige Cent als Vermittlungsgebühr berechnet. Die Abrechnung auf CPC-Basis ist für den Händler mit Risiken verbunden, da trafficstarke Seiten binnen weniger Stunden mehrere hundert Clicks auf ein Produkt erzeugen können. Vielfach wir daher eine Budget-Obergrenze festgelegt, die den Händler vor bösen Überraschungen am Monatsende bewahren soll. Für eine rentable Listung reicht dies jedoch nicht aus, weshalb eine permanente Optimierung des Produktfeeds notwendig ist, was Thema des zweiten Teils sein soll.

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